Der Wein
Ein feinperliger Grand Cru aus dem Ausnahmejahr 2004. In der Nase Frühlingsblumen, grüne Äpfel, Zitronen- und Limonenschalen, eine Spur von Hefe. Im Mund fein, komplex und intensiv. Trocken mit einem Minianklang von Dosage wenn die Temperatur steigt. Junge, lebendigeSäure, mineralisch, elegant und ausgewogen. Im lang anhaltenden Abgang erfrischende Zitrusnoten. Ausgezeichnet als Aperitiv und zu Antipasti mit leicht salziger Note, ausserdem zu Muscheln oder Fisch mit weißem Fleisch.
Das Weingut: Louis Casters

Im Keller ist Jean Louis Casters in seinem Element
Ich empfehle Ihnen die preislich maßvoll kalkulierten Cuvées von Louis Casters. Dieser mittelgrosse Familienbetrieb unterscheidet sich wohltuend von den Grossen der Branche, weil man Qualität die Priorität über Quantität einräumt und der Seniorchef Jean Louis Casters es sich zur Aufgabe gemacht hat persönlich über die Qualität zu wachen. Die erzeugten Champagner präsentieren sich leicht und elegant, mit angenehmer Fruchtigkeit und sind vielen Cuvées bekannter Marken durchaus ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Casters Champagner wird aus Trauben von 8ha eigenen Weinbergen und sorgfältig ausgewählten zugekauften Trauben von 1er Cru- und Grand Cru-Weinbergen bereitet. Die Cuvées werden jeweils aus Grundweinen mehrerer Jahre assembliert, was gleichbleibende Qualität garantiert.
Die Region: Champagne
Die Champagne, genauer die „Region delimitee de la Champagne viticole“, ist das wohl bekannteste Schaumwein-Produktionsgebiet der Welt. Es gibt ein strenges Reglement für Anbau, Lese und Ausbau der Weine. Angebaut dürfen die Trauben für den Champagner nur in den 5 zugelassenen Regionen: Montagne de Reims, Valée de la Marne, Côtes de Blancs, Côte de Sezanne und Côte de Bar. Auf den rund 34.000 ha Rebfläche stehen zu mehr als 99% die Sorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir. Ebenfalls zugelassen, aber nur noch selten und in Kleinstmengen angebaut sind Grauburgunder, Weißburgunder, Arbane und Petit Meslier. Die Trauben dürfen nur von Hand gelesen werden und die erlaubte Höchstmenge des daraus pro Hektar erzeugten Weins wird von der CIVC, dem Comité Interprofesionel du vin de Champagne, vorgeschrieben.
Die Grundweine werden nach Rebsorten und Lagen getrennt ausgebaut. Der eigentliche Champagner entsteht durch Verschnitt der einzelnen Weine und Jahrgänge, die danach in der Flasche die zweite Gärung durchlaufen. Nach mindestens 15 Monaten, bei Jahrgangschampagner 3 Jahren, wird die Hefe entfernt, die „Versanddosage“ (Wein mit Zuckersyrup) zugegeben und die Flasche verkorkt und etikettiert.





